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Marketingcase Kabelbranche - HELUKABEL.pdf

Ob es um die Robotik in der Automobilbranche geht oder um die Stromeinspeisung von Windrädern: Rund um den Globus werden Mensch und Maschine durch Milliarden von Kabeln und Leitungen nicht zuletzt mit Energie und Informationen versorgt. Sie bilden eine weltweite Infrastruktur und dienen als Lebensadern einer digitalisierten Welt, durch die riesige Datenströme fließen. Umso wichtiger sind Qualität und Innovation in der modernen Verbindungstechnologie; einer Branche, die hochwertigen Corona-Verfahren einen immer größeren Wert bemisst.

"Wenn Leitungen schlecht oder gar nicht bedruckt werden, können große finanzielle Verluste entstehen. Tantec bietet konkurrenzlos zuverlässige Corona-Vorbehandlungen."

Für höchste Produktionsstandards auf dem Markt steht HELUKABEL, ein international erfolgreiches Familienunternehmen mit 1.700 MitarbeiterInnen und einem Jahresumsatz von 600 Millionen Euro. Der Hidden Champion mit Hauptsitz in Hemmingen bei Stuttgart zählt mit 58 Produktions- und Vertriebsstandorten in 37 Ländern zu den weltweit führenden Anbietern von Kabeln, Leitungen und Zubehör. Das Portfolio umfasst nicht nur eine große Auswahl an Standardprodukten, sondern auch kundenindividuelle Sonderlösungen.

Das Portfolio umfasst nicht nur eine große Auswahl an Standardprodukten, sondern auch kundenindividuelle Sonderlösungen für zahlreiche Branchen. "Zuverlässigkeit ist unsere wichtigste Währung", bringt Ömer Durak, Leitung Kabelkonstruktion, das Erfolgsgeheimnis des Unternehmens auf den Punkt. Ein Spezialgebiet von HELUKABEL: Leitungen für 50cm große, mit Kameras, Messequipment und Düsen ausgestattete Kanalroboter; ein Hightech-Gerät für kommunale Abwasserkanalnetze. Technologisch gelten diese Leitungen als "Königsdisziplin", erklärt der Diplomingenieur. Denn von der Steuerung über die Reinigungsflüssigkeit bis zur Druckluft muss alles in einem Kabel untergebracht werden. Die zweite Herausforderung: eine Isolierung aus speziellem Elastomer, das nur schwer bedruckbar ist. Die Kennzeichnung von Leitungen mit Ziffern oder Schriften ist als potenzielle Fehlerquelle generell sehr risikoreich. "Wenn Leitungen schlecht oder gar nicht bedruckt werden, können große finanzielle Verluste entshehen", so Durak. Um solche "Worst-Case-Szenarien" in der Herstellung zu verhindern, bietet Tantec konkurrenzlos zuverlässige Corona-Vorbehandlungen.

"Das modulare CableTEC-System von Tantec garantiert uns eine reibungslose, effektive und sichere Produktionskette."

Weil die Isolierhüllen der Adern meist eine so geringe Oberflächenenergie aufweisen, dass Farben und Beschichtungen daran nicht haften, ist die Corona-Oberflächenbehandlung in der Kabelindustrie unverzichtbar. Dabei werden organische Rückstände sowie Verunreinigungen mittels Hochspannungsentladung entfernt und die Oberflächenenergie erhöht, sodass such Farbe und Kunststoff verbinden können.

Und warum fiel die Wahl von HELUKABEL auf die Corona-Vorbehandlungsgeräte von Tantec?

Vor allem weil deren hochwertige und langlebige Produkte konkurrenzlos seinen, so Duraks Erfahrung:

"Unser Versprechen an den Kunden lautet schließlich: Wir stellen die chemische, thermische, elektrische und mechanische Belastbarkeit von Kabeln und Leitungen sicher." Diese Zusage sei aber nur einhaltbar, wenn auch das Corona-Verfahren beständig funktioniere, "Das modulare CableTEC-System garantiert uns eine reibungslose, effektive und sichere Produktionskette." Bei der Entscheidung für die Corona-Vorbehandlung von Tantec waren für HELUKABEL letztlich vier Kriterien ausschlaggebend:

Qualität und Innovation

Weil die Elektroden in Tantecs Corona-Vorbehandlungsgerät aus einer speziellen Keramiklegierung gefertigt sind, halten diese deutlich länger als andere Modelle auf dem Markt, erläutert Alexander Kraus von der Verfahrenstechnik. Nach schlechten Erfahrungen mit weniger ausgefeilten Produkten, die schon nach kurzer Zeit brachen, war man bei HELUKABEL zunächst skeptisch. Vom Ergebnis sein dann aber alle überrascht, so Kraus: "Tatsächlich weist das Material von Tantec keine Haarrisse auf und ist nahezu wartungsfrei. Deshalb müssen wir die Keramik-Elektroden nur selten austauschen, was uns auch in puncto Nachhaltigkeit sehr wichtig ist."

Flexibilität und Belastbarkeit

Hinzu kommt, dass andere Anbieter von Corona-Vorbehandlungsgeräten im Umgang mit der Hochgeschwindigkeitsanlage von HELUKABEL technologisch an ihre Grenzen kamen, erklärt Matthias Sitzmann (Technik). Die Herausforderung: Je schneller Kabel transportiert werden, desto stärker wird deren mechanische Beanspruchung in der Weiterverarbeitung. Denn im Kontakt mit Ösen und Umlenkrollen in den Verseil- und Flechtmaschinen werden Feuchtigkeit, Temperaturen und Abrieb zu Riskofaktoren. Tantecs Corona-Vorbehandlungsgeräte erwiesen sich sowohl bei niedriger als auch bei hoher Durchlaufzeit als zuverlässig - in allen Linien. Matthias Sitzmann: "Dank Tantec halten die Aufdrucke selbst bei einer Extrudiergeschwindigkeit von 1000 Ader-Metern pro Minute stand." Die Geschwindigkeit zu drosseln, sei keine Option, ergänzt er. Denn dadurch fiele zwar der Abrieb geringer aus "aber die Preise der Leitungen wären nicht mehr wettbewerbsfähig."

Sicherheit und Stabilität

Was Tantec zudem auszeichnet sei ein hohes Maß an Sicherheit, ergänzt Sitzmann. Das betrifft unter anderem die Fertigung der größten Leitungen von HELUKABEL, die bis zu 105 Leistungs- und Steueradern sowie Daten- und Lichtwertelemente enthalten und zum Beispiel in Windrädern verbaut werden. Weil bei der Corona-Oberflächenbehandlung von Kunststoffen mit Hochspannung gearbeitet wird, ist in der Werkshalle ein Mindestabstand zu anderen Geräten vorgeschrieben. Hier punktet die vergleichsweise kleine, platzsparende Anlage von Tantec, weil der umfangreichere Aufbau anderer Modelle am Markt viel häufiger zu Kurzschlüssen führt, berichtet der Techniker. Hinzukommt, dass Corona- Vorbehandlungsgeräte infolge von Dickstellen während der Extrusion in Bewegung geraten können. Auch hier liege das CableTEC-System vorne, da größere Maschinen deutlich mehr Unfallrisiken mit sich bringen als kleinere.

Service, Reparatur und Kosteneffizienz

Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl von Corona-Verfahren ist für HELUKABEL der Service, der sich bereits in der Angebotsphase erwiesen hat, erinnert sich Ömer Durak: "Wir waren auf der Suche nach einem speziellen Kollisionsschutz, den es in dieser Form auch bei Tantec noch nicht gab." Dennoch habe das dänische Unternehmen alles daran gesetzt gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten. "Tantec signalisierte uns von Anfang an: 'Kein Problem, das bekommen wir hin' und konnte das schließlich auch umsetzen. Von anderen Wettbewerbern warten wir bis heute auf ein Angebot."

"Durch die Corona-Verfahren von Tantec bleibt HELUKABEL von Folgekosten verschont, die immer dann entstehen, wenn man an der Qualität spart."

Eine weitere gute Erfahrung mit Tantec habe man im Handling gemacht: Wann immer Fragen zur Technik oder Bedienung aufkämen, stünden Fachleute mit prompter fachkundiger Beratung zur Stelle, sodass sich technische Störungen per Telefon beheben und Schwierigkeiten im Handling problemlos vor Ort lösen ließen. Denn sobald man Corona-Vorbehandlungsgeräte einschicken müsse, sei das "ein absolutes K.o.- Kriterium" für eine weitere Zusammenarbeit, stellt Durak klar. Dabei fielen Reparaturkosten weniger ins Gewicht als ein drohender Ausfall der Produktion. "Das Wichtigste ist, Stillstand zu vermeiden." Denn im Gegensatz zu großen, Millionen Euro teuren Adern-Anlagen stellten Corona-Vorbehandlungsgeräte zwar einen deutlich geringen Kostenfaktor dar. "Was aber auf keinen Fall passieren darf, ist, dass die kleine Maschine die größere zum Stillstand bringt!" Um diesen Fall nahezu ausschließen zu können, sei die Entscheidung auf die Corona-Oberflächenvorbehandlung von Tantec gefallen. "Deren Preise sind zwar etwas höher als bei anderen Anbietern", resümiert Durak: "aber durch die hochwertige und zuverlässige Corona-Vorbehandlung bleibt HELUKABEL von Folgekosten verschont, die immer dann entstehen, wenn man an der Qualität spart."

 

MGS Manufacturing ist ein langjähriger Kunde von Tantec. Im Laufe der Jahre wurden viele Tantec- Systeme für MGS-Kunden als Teil von vier einzigartigen medizinischen Anwendungen eingesetzt. MGS verwendet die LeakTEC-Tools von Tantec zur Dichtheitsprüfung und zur Identifizierung von Mikrolöchern in den von ihnen hergestellten Produkten. Kürzlich sprachen wir mit Shawn Krenke, CTO und Senior Vice President of Automation bei MGS, der uns einen Einblick in die Vorteile des Einsatzes von Tantecs Hochspannungs-Dichtheitsprüfgerät LeakTEC in ihrer Produktion gab.

Warum die Hochspannungsdichtheitsprüfung anderen Dichtheitsprüfungen überlegen ist:

Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine Dichtheitsprüfung an einem Produkt durchzuführen.

Die herkömmlicheren Methoden der Dichtheitsprüfung sind Druck- oder Vakuumtests. Aber für einige Produkte könnte die Hochspannungsleckprüfung der beste Weg sein, um Lecks zu finden.

Einer der Hauptvorteile ist die schnelle Reaktionszeit der Prüfung. Das Ergebnis der Prüfung liegt fast sofort vor, was bei der Herstellung von Verbrauchsteilen in hohen Stückzahlen und kurzen Zykluszeiten notwendig ist - etwas, das MGS im Tagesgeschäft zu schätzen weiß.

"Wenn Sie eine Dichtheitsprüfung mit Druckabfall durchführen, müssen Sie eine Dichtung um das Teil herum anbringen, dieses Teil mit Luft füllen und es dann für eine bestimmte Zeit stabilisieren, bevor Sie eine Leckage feststellen können", sagt Krenke und erklärt, dass Druckdichtheitsprüfungen im Vergleich zu einer Hochspannungsprüfung längere Zykluszeiten und eine höhere Fehlerwahrscheinlichkeit aufweisen.

"Bei Druckprüfungen sind Sie anfälliger für Fehlfunktionen, da sich die Dichtung gegenüber dem Teil abnutzt. Das Leck kann sich zwischen Ihrer Prüfdichtung und dem zu prüfenden Produkt befinden, was nicht optimal ist."

Zuverlässige Erkennung von Nadellöchern im Mikrometerbereich

Bei der Hochspannungsdichtheitsprüfung müssen Sie keine perfekte Dichtung herstellen. Tatsächlich berühren Sie die Teile überhaupt nicht. Bei der Hochspannungsprüfung können viel kleinere Nadelstiche als bei anderen Prüfverfahren festgestellt werden, und zwar mit einer Geschwindigkeit, die von keiner anderen Prüfeinrichtung erreicht wird.

"Die Prüfzeit mit anderen Methoden wird sehr lang, um die erforderliche Auflösung zu erreichen. Außerdem muss bei der Druckprüfung die Umgebung manchmal genau kontrolliert werden, damit die Empfindlichkeit genau die Fehler findet, auf die geprüft wird", erklärt Krenke und fährt fort:

"Mit der Hochspannungsprüfung können wir sehr kleine Mikrolöcher in Teilen aufspüren. Wir sind bis zu einer Größe von etwa zwei Mikrometern effektiv. Hochspannung ist für noch kleinere Löcher genau, aber das ist mehr als ausreichend, um die Prüfanforderungen für unsere derzeitigen Anwendungen zu erfüllen."

Die LeakTEC-Technologie von Tantec, die mit Hochspannung arbeitet, hat sich als die richtige Technologie für die Bedürfnisse von MGS erwiesen.

LeakTEC ist schnell und kostengünstig für große Produktionsvolumina

Viele der Produkte, die MGS herstellt, sind Großserienprodukte. Das bedeutet, dass die Zykluszeiten schnell sein müssen.

"Wir benötigen eine Technologie, die in einem sehr kurzen Zeitrahmen durchgeführt werden kann. Bei den von uns hergestellten Reagenzstreifen beispielsweise testen wir fünf Merkmale pro Teil, und zwar direkt neben unserer 8-Kavitäten-Formmaschine, die die Teile produziert", erklärt Krenke.

"Es gibt also im Grunde 40 verschiedene Bereiche, die wir bei jedem Zyklus prüfen, wenn wir diese acht Teile herstellen. Und der Prüfzyklus dauert nur etwa 1 Sekunde. Die Prüfung von 40 Merkmalen in 1 Sekunde ist nur mit einer LeakTEC-Lösung möglich."

In der Praxis legt MGS die acht Teile auf eine Palette, unter der sich Elektroden befinden. Dann kann die Palette unter einen anderen Satz von Festelektroden geschoben werden. Die Elektroden werden innerhalb von Millisekunden aktiviert, und dann werden alle Lecks in diesen 40 Bereichen angezeigt. Krenke verdeutlicht:

"Das Ganze ist ein automatischer Prozess, bei dem ein Roboterarm die Prüfvorrichtung lädt, wartet, bis die Prüfung abgeschlossen ist, und dann das fehlerhafte Produkt von den guten Teilen trennt."

LeakTEC erwies sich als kurze Investitionsrendite

Angesichts des hohen Produktionsvolumens und der Notwendigkeit, 40 potenzielle Fehlerpunkte zu testen, hat MGS festgestellt, dass die LeakTEC-Lösung eine gute Investition ist.

"Wenn man, wie wir, viele Bereiche testen muss, spielt es keine Rolle, ob man nur eine Fehlerstelle statt 40 testet - die Kosten werden nicht exponentiell 40-mal höher sein als bei unabhängigen Druckabfallkanälen", erklärt Krenke und fährt fort:

"Bei einer einmaligen Prüfung ist Luft vielleicht etwas preiswerter als Hochspannung, aber das kehrt sich schnell um, wenn man mehr als ein Merkmal betrachtet."

"Wir sind froh, dass wir MGS bei der Verbesserung ihres Produktionsansatzes und der Senkung der für Tests aufgewendeten Zeit und Hardwarekosten helfen konnten. Des Weiteren freuen wir uns darauf, die kontinuierliche Entwicklung eines effizienteren und rationelleren Produktionsprozesses mit unseren Lösungen unterstützen zu können.

Wer ist MGS?

MGS ist ein vertikal integrierter Partner für die Auftragsfertigung. Seit Jahrzehnten liefert MGS kundenspezifische Lösungen, die ihre erstklassigen Werkzeug-, Spritzguss- und Automatisierungsfähigkeiten nutzen. MGS entwirft, baut und integriert hochentwickelte Werkzeuge und Automatisierungstechnologien in Fertigungsumgebungen, die komplexe, hochqualitative und hochpräzise Teile liefern, auf die sich Kunden verlassen.

Mit isolierten Elektroden lassen sich sogar leitende (und geerdete) Substrate behandeln. Die Corona- (oder Plasma-) Entladung wird meistens mittels Hochspannungsgeneratoren (10-40 KV) mit Frequenzbereichen zwischen 10 und 60 kHz erzeugt. Neben Folien lassen sich auch räumliche Formen mit Corona behandeln. Beispiele sind Einwegspritzen, Kabel und Kunststoffbehälter. Die Coronaentladung führt zu einer Ionisierung der Luft wobei Ozon (O3) entsteht. Des Weiteren können, je nach eingesetzter Technologie, auch Stickoxide bei der Coronabehandlung entstehen.

 

Die geringe Oberflächenenergie von Kunststoffen führt für die Hersteller von Linsen zu Problemen im Bereich Adhäsion und Benetzbarkeit. Bei der Verbesserung der Adhäsionseigenschaften kann eine Corona-Behandlung eine wichtige Rolle spielen.

Die Veränderung der Oberflächeneigenschaften gelingt hier durch eine Trennung der Molekülbindungen auf der Substratoberfläche. So werden die Oberflächenenergie erhöht und die Benetzbarkeit verbessert, ohne die optischen Eigenschaften zu beeinträchtigen.

Tantecs RotoTEC-X-Einheiten sind Inline-Förderer mit einem integrierten, rotierenden Elektrodensystem, das eine extrem gleichmäßige Corona-Behandlung der optischen Oberflächen garantiert. Es werden Oberflächenspannungen bis hin zur Benetzbarkeit mit deionisiertem Wasser (72mN/m) erreicht, was eine RotoTEC-X-Einheit vor der Reinigung der Linsen unentbehrlich macht. Da sich das Wasser gleichmäßig auf der Oberfläche verteilt, steht für die nachfolgende Beschichtung eine hochreine Oberfläche zur Verfügung. RotoTEC-X garantiert einen sehr einheitlichen Behandlungsprozess und gibt dem Bediener dabei die volle Kontrolle über alle Parameter.

Tantec ist Vorreiter bei der Entwicklung von Geräten zur Oberflächenbehandlung von Kunststoffkomponenten wie zum Beispiel ophthalmischen Linsen. Unser Ziel ist es, Adhäsionsprobleme für die Industrie zu lösen. Hierfür bieten wir eine einzigartige, sichere und rückstandsfreie Methode der Oberflächenbehandlung an. Tantec bietet standardisierte und spezialangefertigte Geräte an, die in neue oder bestehende Herstellungsprozesse integriert werden können.

 

Lopolight ist ein führender Hersteller von Navigationsbeleuchtung für unter anderem Boote, Schiffe und Fähren. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Humlebæk nördlich von Kopenhagen. Es entwickelt und produziert komplette LED-Navigationsbeleuchtungssysteme, die den hohen Ansprüchen von unter anderem US Costal und dem Militär gerecht werden. Eine innovative Neuerung im Design machte eine verbesserte Adhäsion der Klebstoffe auf den Kunststoffteilen erforderlich. Nach gründlichen Tests und Analysen entschied sich Lopolight dafür, in eine Tantec VacuTEC 2020-Lösung zu investieren.

Alles begann im Jahr 2002 in einem Keller. Die Entwicklung von LED-Lampen war so weit vorangeschritten, dass nun eine verstärkte kommerzielle Nutzung möglich war. Die vorherige Generation von Navigationsbeleuchtungen hatte viele Nachteile. Ein hoher Stromverbrauch, kurze Lebensdauern und der häufige Austausch der herkömmlichen Glühbirnen sorgten hier für hohe laufende Kosten. Aber die innovative Denkweise der Gründer von Lopolight ermöglichte die schnelle Entwicklung einer soliden LED-Navigationslampe, die diesen Problemen Abhilfe schaffen sollte. Seither wurden mehr als 170.000 LED-Navigationslampen produziert, die auf den verschiedensten Boots- und Schiffstypen – von kleinen Booten bis zu militärischen U-Booten – zum Einsatz kommen.

Die Entwicklung gehört zu den wichtigsten Kompetenzen von Lopolight. Erst 2019 konnte ein vollkommen neuartiges und einzigartiges Produkt präsentiert werden. Es handelt sich dabei um eines der innovativsten Produkte auf dem Markt, bei dessen Entwicklung Lopolight allerdings einer Herausforderung in Bezug auf die Adhäsion von Klebstoffen auf der Kunststoffoberfläche begegnete.

Adhäsionsprobleme
Bei seinen Produkten setzt Lopolight auf eine einzigartige Kombination von LED-Elementen mit einer sehr effektiven und soliden Elektronik. Es handelt sich um eine Technologie, die bei geringem Stromverbrauch selbst unter den härtesten Bedingungen eine extrem lange Lebensdauer garantiert. Die vollständige Versiegelung aller Lampen ist für die hohe Qualität des Produkts entscheidend. Die Verbesserung der Adhäsion bei der Verklebung spielt hier eine entscheidende Rolle, da das Produkt auch beim Untertauchen komplett wasserdicht und bei jedem Wetter funktionstüchtig sein muss. Hier hat Lopolight Lösungen für mehrere U-Boote gefunden, bei denen die LED-Lampen auch nach Tests in 350m Tiefe noch fehlerfrei funktionierten.

Eine Google-Suche nach „Plasmabehandlung“ und „Adhäsionsprobleme“ führte zu einem Dialog mit Tantec über mögliche Lösungen für das beschriebene Adhäsionsproblem. Lopolight besuchte Tantec, um seine Kunststoffteile einem gründlichen Test unterziehen zu lassen. Ein markant positiver Effekt auf der Oberfläche war sofort erkennbar und erwies sich als langfristig. Die Analyse zeigte, dass Tantecs VacuTEC 2020-Plasmabehandlungslösung für diese Art von Teilen am geeignetsten war, und die Bedenkzeit vor der Investition war kurz. Ursprünglich wurde die Investition zwar ausschließlich mit dem Ziel getätigt, die Oberflächenbehandlung der Kunststoffteile zu verbessern. Später konnte jedoch nachgewiesen werden, dass die Plasmareinigung auch auf andere Elemente, wie zum Beispiel Kabel, einen positiven Effekt hat.

Zufriedener Kunde
Einer der Gründer von Lopolight – im Übrigen eine Abkürzung für „Low Powered Light“, Partner und Entwicklungsleiter Peter Hancke, war vom Kontakt über den Test bis zur Implementierung der Tantec-Geräte am gesamten Prozess beteiligt. „Wir sind äußerst zufrieden mit dem Tantec-System für die athmosphärische Vakuum-Plasmabehandlung. Die einfache Bedienbarkeit des Systems hat uns sehr beeindruckt. Wir sind außerdem sehr zufrieden mit dem guten Service und insbesondere der Unterstützung bei der Installation des Systems“, berichtet Peter Hancke.

Was ist VacuTEC 2020?
Tantec entwickelt sowohl kundenspezifische als auch standardisierte Lösungen. Eines der Standardprodukte in unserem Produktportfolio ist VacuTEC 2020, das kleinste Gerät zur Vakuum-Plasmabehandlung.

Das VacuTEC-System ermöglicht eine sehr schnelle Behandlung und optimiert die Adhäsionseigenschaften des behandelten Materials vor der Beschichtung, Verklebung, dem Anstrich oder Druck.

Organische Stoffe, die Oberflächen verunreinigen, sind für das bloße Auge unsichtbar. Sie können die Fähigkeit eines Objekts, mit anderen Materialien zu interagieren, allerdings in hohem Maße beeinflussen.

 

Seit 2010 ist das Tantec VacuTEC-System bei Antolin Interiors im Dreischichtbetrieb im Dauereinsatz. Aufgrund der ausgezeichneten Zuverlässigkeit des Geräts während der letzten 9 Jahre, hatte der Kunde keine Zweifel beim Kauf zwei weiterer maßgeschneiderte VacuTEC-Systeme zu kaufen.

Hintergrund

Grupo Antolin ist einer der weltweit führenden Hersteller von Autoinnenausstattungen und der weltweit führende Hersteller von Dachhimmelsubstrate. Die Firma bietet Produkte mit hohem Mehrwert für die Ausstattung von Fahrzeuginnenräumen, Decken, Kofferraumverkleidungen, Türen und harten Verkleidungen, Beleuchtung sowie Cockpits und Konsolen. Grupo Antolin kann auf eine lange industrielle Tradition und nachweisliche Erfolge in einem riesigen Technologieportfolio zurückblicken und gilt als Referenzmarke in der Automobilbranche. Grupo Antolin erwirtschaftet einen Umsatz von mehr als 4 Milliarden Euro und beschäftigt rund 28.000 Mitarbeiter.

Die Herausforderung

Türfüllungen aus spritzgegossenem Polypropylen müssen wegen ihrer geringen Oberflächenspannung in einer Vakuumkammer behandelt werden. Fahrzeugtürverkleidungen sind mit einer weichen Abdeckung laminiert. Grupo Antolin hat sich entschieden, die Teile vor dem Laminieren mit einem Tantec-Vakuumplasmasystem zu behandeln, um die Haftung des PU-Klebers auf Wasserbasis auf der Oberfläche zu gewährleisten.

Warum Tantec?

Neben der hohen Stabilität, die Grupo Antolins bei seiner ersten Investition in VacuTEC-Systeme erzielte, spielten auch andere Faktoren eine Rolle. Der Kunde erwähnt unter anderem die Fähigkeit, 3D-Formteile ohne Verzug oberflächenbehandeln zu können. Auch wirtschaftliche Faktoren und Flexibilität waren von entscheidender Bedeutung. Seit der Einführung des ersten VacuTEC-Systems haben die Ergebnisse gezeigt, dass die Ressourcen der Mitarbeiter effizienter genutzt werden, da durch eine schnelle Behandlung die Wartezeiten auf Null gesenkt werden. Ein weiterer wichtiger Grund für die Investition in VacuTEC ist, dass andere Plasmahersteller häufig den Anschluss anderer Gase benötigen. VacuTEC ist aufgebaut, daher ist dies hier nicht notwendig. Hierdurch werden Kosten, Logistik und Administration reduziert. Als weiterer Vorteil hat sich das System aufgrund seiner intuitiven Bedienung als sehr benutzerfreundlich erwiesen.

Beeindruckt

Die beiden neuen Tantec-Systeme werden an die Kundenanforderungen angepasst.

„Tantecs hervorragende Zusammenarbeit und Motivation, die 2 Vakuumplasmasysteme an unsere Bedürfnisse anzupassen, waren entscheidende Faktoren während des Investitionsprozesses. Auch von der Maschinenqualität sind wir beeindruckt. In Kombination mit unserer ersten Tantec-Maschine aus dem Jahr 2010, die seitdem stabil und zuverlässig läuft, hat uns dies die Entscheidung sehr leicht gemacht “, sagt ein Spezialist von Grupo Antolin."

Vorteile für Grupo Antolin mit VacuTEC von Tantec:

Der VacuTEC bietet sehr schnelle Behandlungszeiten und optimale Haftungseigenschaften für nachfolgende Beschichtungs-, Klebe-, Lackier- und Druckanwendungen. In der Vakuumbehandlungskammer wird ein Vakuum zwischen 0,5 und 6 mbar aufgebaut, bevor durch die integrierte Plasmaelektrode eine elektrische Entladung erzeugt wird. Diese Elektrode-zu-Elektrode-Technologie hilft, die Behandlung zu intensivieren, was zu kürzeren Behandlungszykluszeiten führt und in den meisten Fällen werden keine Gase benötigt. Die Behandlungszeiten können je nach Material und Formulierung zwischen 2 und 120 Sekunden liegen.

Der VacuTEC wird für seine einfache Bedienung, Zuverlässigkeit in der Produktion und schnelle Prozessgeschwindigkeit geschätzt.

Mit unserem VacuTEC erreichen Sie:

• Gleichmäßige und einheitliche Behandlung aller Oberflächen dreidimensionaler Teile
• Behandlung spezifischer Flecken auf dreidimensionalen Teilen
• Behandlung großer Teile
• Oberflächenmodifizierung ohne Einfluss auf das Schüttgut
• Kosteneffizienz und Langlebigkeit der Haftungseigenschaften
• Umweltfreundliche Lösung

Tantec bietet Standard- und kundenspezifische Geräte an, die als Teil des Produktionsprozesses integriert werden können und in neue oder vorhandene Online-Produktionsumgebungen integriert werden können.